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Die Erde in den Zeiten des Klimawandels

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Wir verbrennen fossile Energien als ob es kein Morgen gäbe. Was die Natur in einer Million Jahren aus der Atmosphäre rausfiltert, setzen wir in einem Jahr wieder frei.

Nach Angaben der WHO sterben jährlich über sieben Millionen Menschen an den Folgen der  Luftverschmutzung. Verursacht durch fossile Brennstoffe.

Jedes Jahr verschwinden bis zu 58.000 Tierarten.

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...werden weltweit über 356 Millionen Quadratmeter Wald abgeholzt oder abgebrannt.
Pro Jahr ist das eine Fläche so groß wie Griechenland.

Auch in Deutschland "überfordern" wir den Wald. Wie? Das erzählt der Film.

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Dahinter verbirgt sich die Entwicklung unserer Erde. Antworten auf die Fragen: Wie wird unser Leben, wenn wir weitermachen wie bisher? Und wie wird sich die Welt entwickeln, wenn wir jetzt etwas ändern? Erst das düstere Szenario, dann die positive Zukunftsvision.

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Die wichtigsten Facts zum Klimawandel auf den nächsten Seiten zusammengefasst: Einfach weiterscrollen für mehr Audios und Videos, um zu erfahren was der Klimawandel mit unserer Umwelt macht

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Hans-Joachim Schellnhuber, Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Berater von Angela Merkel und Papst Franziskus in Klima- und Umweltfragen im Interview

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Der Klimawandel direkt vor unserer Haustüre

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Noch haben wir in der Hand, wie sich die Erde entwickeln wird. Wenn sich alle Staaten jetzt auf ein neues Protokoll einigen können.
Einfach weiterscrollen für die Historie der Klimagipfel: Die wichtigsten Stationen kurz zusammengefasst

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1992 fand der erste internationale Umweltgipfel in Rio de Janeiro statt. Damals waren 130 Staatsoberhäupter und 17.000 weitere Teilnehmer dabei, um die globalen Probleme zu diskutieren. Der Klimawandel wurde zum ersten Mal offiziell als Problem anerkannt.

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Die erste UN-Klimakonferenz fand vom 28. März bis 7. April 1995 in Berlin statt. Seitdem treffen sich die Staatsoberhäupter und Teilnehmer jährlich. Wer ist beteiligt? Jedes Jahr treffen sich Regierungschefs von fast 200 Staaten, Organisationen und Aktivisten aus Wirtschaft, Umwelt und Technik, um bei den Klimagipfeln bzw. Klimakonferenzen über die Zukunft unserer Erde zu verhandeln.

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Bei der dritten Weltklimakonferenz in Kyoto (1997) wollten die Klima-Diplomaten erstmals ein völkerrechtlich verbindliches Klimaschutzabkommen durchsetzen. Ergebnis der Konferenz, die 20 Stunden länger als offiziell angesetzt dauerte, war das Kyoto-Protokoll. In dem Vertragsabkommen wurden verbindliche Ziele für 37 Industrieländer und die Europäische Gemeinschaft festgelegt.

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Nach dem Kyoto-Protokoll muss in Paris eine neue Regelung gefunden werden. Viele haben nach dem Scheitern der UN-Klimakonferenz 2009 in Kopenhagen den Glauben an eine gemeinsame Regelung erstmal verloren. Aber die Staaten haben einen neuen Versuch gewagt und bis 2015 eine neue Regelung erarbeitet. Sie soll auf der 21. Klimakonferenz in Paris beschlossen werden. Der Vertrag soll ab 2020 in Kraft treten.

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DÜSTERE ZUKUNFT

Wir haben nur noch 10 Jahre, um den Klimawandel aufzuhalten.

Wir hängen 2020 immer noch am Strom der AKW. Sie werden älter und instabiler. Aber es gibt noch keine Alternative.

Wir sind weit davon entfernt die Ziele in Sachen Gebäudesanierung und umweltfreundlicher Mobilität zu erreichen. Es fahren immer noch zu viele Benzin- und Dieselautos durch die Gegend.

In Deutschland gibt es seit Jahren keine Verbesserung mehr bei den Treibhausgasen.

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POSITIVE ENTWICKLUNG

Die Zeichen stehen gut. Mittlerweile fahren über 2 Millionen Elektroautos durch Deutschland und ersetzen die Luftverschmutzer. Diesel ist out.

Durch #dieselgate von Volkswagen hat eine Trendwende in Sachen Autos eingesetzt. Immer mehr Menschen haben danach eher ein Elektroauto gekauft.

Seit 2020 sinkt der weltweite Ausstoß an Treibhausgasen 2022 wird das letzte AKW in Deutschland abgeschaltet.


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DÜSTERE ZUKUNFT

Tod durch Klimawandel? Es gibt mehr Opfer der Erderwärmung. 250.000 Klimaopfer pro Jahr.

Dank Industrialisierung, Landwirtschaft und Klimawandel. Etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung lebt mit ständigem Wassermangel.

Das Ende der Vielfalt? Der Klimawandel lässt den Korallenriffen bis 2030 fast keine Chance. 70 Prozent der Korallen haben langfristige Schäden.



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POSITIVE ENTWICKLUNG

2030 schließt sich das Zeitfenster der Erderwärmung.

Die Energiewende geht voran. Es fahren deutlich mehr Elektroautos durch Europa als noch 2020.

Schluss mit der Kohle! Weil wir es geschafft haben den Kohleverbrauch drastisch zu reduzieren, konnten wir den Klimawandel noch aufhalten.

Der weltweite Kohlendioxidausstoß steigt nicht mehr weiter. Solarstrom und alternative Energien haben sich in Deutschland noch mehr ausgebreitet.

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DÜSTERE ZUKUNFT

Die Erderwärmung schreitet voran! Die Industrie und die Haushalte verbrauchen immer noch Strom als ob es kein Morgen gäbe.

Wir überschreiten die 2 Grad Grenze. Wir haben Hitzesommer mit mehr als 35 Grad Celsius auch in Europa.

In Großstädten sterben mehr Menschen aufgrund der krassen Hitzeperioden.

Die Zahl der Fluten weltweit und auch in Europa ist drastisch gestiegen – bis 2050 werden doppelt so viele Menschen davon bedroht wie heute.

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POSITIVE ENTWICKLUNG

Die Deutschen sind kurz davor ihr Ziel „klimaneutrales Leben" zu erreichen. Deutschland ist weltweit zweitgrößter Hersteller von Windkraft- und Solaranlagen.

Ab 2040 ist Strom in Deutschland billiger als er jemals mit fossilen Quellen hätte sein können.

Mit dem Braunkohleabbau in Deutschland ist endgültig Schluss.

Weniger Kohle bedeutet auch, dass die Luftverschmutzung nicht weiter zunimmt.

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DÜSTERE ZUKUNFT - Halbzeit: 2050

Weltweit laufen immer noch AKW. Die Wälder leiden weltweit unter dem Klimawandel. Der Co2-Gehalt liegt bei 550 Teilchen pro einer Million Luftteilchen.

Ein Barrel Erdöl kostet über 600 Dollar. Flüge und Tankfüllungen sind Luxusgut.

Drei Viertel der Schweizer Gletscher sind geschmolzen.

Ein Großteil des Amazonasbeckens ist Steppe. Viele Tier- und Pflanzenarten sind weltweit ausgestorben.

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POSITIVE ENTWICKLUNG

Der Messwert des Co2-Gehalt der Atmosphäre ist bei 453 ppm. Die Erderwärmung steigt nur langsam über 1,4 Grad.

Flora und Fauna erholen sich langsam.

Die Welt erzeugt mehr als die Hälfte ihrer Energie aus erneuerbaren Quellen. Beim Strom liegt die Quote weltweit sogar bei 70 Prozent und in Deutschland bei 90 Prozent.

Deutschland hat umfangreich isolierte Gebäude und konnte so den Energieverbrauch reduzieren.

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DÜSTERE ZUKUNFT

Malaria und Dengue-Fieber haben sich in Europa dank der Wärme ausgebreitet.

Die riesigen Permafrostböden Sibiriens und Kanadas haben sich in Matschwüsten verwandelt. Dabei ist sehr viel Methan freigesetzt worden. Das hat den Treibhauseffekt angetrieben. Das arktische See-Eis ist nahezu komplett geschmolzen.

Mehr als 9 Milliarden Menschen leben auf der Erde – sie alle müssen ernährt werden. Die Ackerflächen sind kleiner, weil sich die Wüsten ausgedehnt haben. Es gibt weniger Trinkwasser. Die Zahl der Klimaflüchtlinge wird weiter zunehmen.

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POSITIVE ENTWICKLUNG

Die ersten Biokraftstoffe kommen auf den Markt, die mittels künstlicher Photosynthese erzeugt werden. Sie lösen endgültig die herkömmlichen Benzinmotoren ab.

Oberleitungs-LKW und Elektroautos bestimmen den Straßenverkehr.

Ein sehr hoher Anteil des Stroms kommt von Solarenergie. Photovoltaik ist DIE beherrschende Stromquelle.

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DÜSTERE ZUKUNFT

Wir haben die 3-Grad-Grenze „geknackt“. Das hat zur Folge, dass Tierarten wie Eisbären und andere auf Kälte angewiesene Tiere längst ausgestorben sind.

Weil wir bei dem Fleischkonsum aus dem Jahr 2015 geblieben sind, hat sich der Klimagasausstoß der Landwirtschaft verdoppelt.

Immer mehr Pflanzen und Tiere sterben auch in wärmeren Gegenden aus, weil es zu heiß und trocken ist.

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POSITIVE ENTWICKLUNG

Ehemals bedrohte Tierarten konnten überleben. Auch die Korallenriffs konnten sich in dem nur leicht wärmeren Wasser anpassen und von schweren Schäden erholen.

Die Erderwärmung hält sich immer noch unter 1,4 Grad.

Gute Nachricht für Fleischesser und Milchliebhaber: gelegentlich gibt’s beides noch.

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DÜSTERE ZUKUNFT

Der Rechtsruck ist über die Jahre immer stärker geworden. Jetzt hat er durch den Druck der Entwicklungen die Mehrheit in  Politik und Gesellschaft erreicht.

Immer mehr Klimaflüchtlinge stehen an den Grenzen Europas.

Die Ernteerträge sind um über 30% eingebrochen.

Schnee und Eis gehören in Mittel-Europa weitgehend der Vergangenheit an.

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POSITIVE ENTWICKLUNG

Es gibt immer noch Eisbären und Robben in der Arktis.

Die Tierhaltung hat sich stark verbessert.

Aufgrund der Antibiotikaresistenzen, die sich entwickelt hatten, gibt es ein Verbot für den Einsatz von Antibiotika. Also musste die Landwirtschaft umdenken und die Nutztiere durch artgerechte Haltung gesund erhalten.

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DÜSTERE ZUKUNFT

Wetter-Extreme verwüsten die Welt.

Überschwemmungen und Katastrophen haben stark zugenommen.

Der Mittelmeerraum, Südwest-USA, Mittelamerika und Teile des Amazonas, plus das südliche Afrika sind extrem trocken.

Weltweit gibt es Ernteausfälle und die Fische sterben in den Flüssen.  Auch in Deutschland ist es deutlich heißer geworden.

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POSITIVE ENTWICKLUNG

Die Artenvielfalt hat sich nicht wesentlich verändert. Es gibt immer noch über 8 Millionen verschiedene Arten auf der Welt.

Die Erwärmung liegt unterhalb der Zwei-Grad-Grenze. Die Staaten weltweit haben auf alternative Energien umgeschwenkt.

Durch neue Forschungen im Precision Farming können auch Menschen weltweit effektive Landwirtschaft betreiben und sich ernähren.

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DÜSTERE ZUKUNFT

Wir versinken im Wasser: Der Meeresspiegel ist etwa 70 cm höher als noch 2015. Und der weitere Anstieg ist nicht mehr zu bremsen.

Die Fluten haben extrem zugenommen. Immobilien, die früher hochpreisig waren, werden nicht mehr verkauft – keiner will an den Flüssen und am Wasser wohnen.

Gleichzeitig vertrocknet die andere Hälfte der Erde. Der Amazonas ist eine einzige große Wüste. Menschen in heißeren Kontinenten wie Afrika oder Australien verdursten.

Es gibt nur noch etwa 4 Millionen Arten auf der Welt.

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POSITIVE ENTWICKLUNG

Gut, es ist ein bisschen wärmer geworden. Aber die Angst vor dem Ende der Erde ist Geschichte und die Katastrophe abgewendet.

Der Meeresspiegelanstieg wird auch auf lange Sicht unter 1 m bleiben.

Weil der globale Kohlendioxidausstoß auf null gefallen ist, hat sich die Erde um weniger als zwei Grad erwärmt gegenüber der vorindustriellen Zeit.

Es gibt keine Klimaflüchtlinge, genug Trinkwasser und weniger Hunger auf der Welt.

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