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Los geht's

Nature-One

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Eine kleine Musikprobe ...

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Die erste Nature One findet am 26. August 1995 statt. Damals noch als Open Air Rave und nicht als Festival.

Veranstaltungsort ist der ehemalige NATO-Flughafen Hahn in Rheinland-Pfalz. Noch ist die Besucherzahl überschaubar: 13.000 kommen zu der eintägigen Veranstaltung. 




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Für den Erfinder der Nature One, Nik Schär, ist das Festival immer noch etwas ganz besonderes.

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1996 zieht das Festival um. Seitdem findet es jedes Jahr auf der ehemaligen Raketenbasis Pydna bei Kastellaun statt - mitten in der Natur zwischen Wiesen und Wäldern.

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Die ehemalige Raketenstation der NATO liegt etwa drei Kilometer südlich von Kastellaun - zwischen Bell, Hasselbach und Hundheim. Das Gelände wurde 2005 von der Bundeswehr übernommen und wird auch heute noch als militärischer Übungsplatz genutzt. 

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1997 wird die Nature One zum mehrtägigen Event. 20.000 Techno-Fans reisen für das Wochenende an. Auf dem Campingplatz direkt nebenan zelten erstmals 6.000 Besucher. Neben Zelt und Luftmatratze haben sie auch bunte Accessoires dabei...

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Die Nature One entwickelt sich zum größten Elektro-Festival 
Deutschlands. Bis zu 65.000 Besucher kommen jährlich nach Kastellaun.  

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Mehr als 800 Mitarbeiter bauen von Montag- bis Mittwochabend 1.500 Tonnen Sound-, Licht-, Laser- und Videotechnik auf dem Festivalgelände auf.

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Das Festivalgelände ist 90.000 Quadratmeter groß und in verschiedene Areale unterteilt.

Es gibt vier große Hauptbühnen, auf denen unterschiedliche Musik läuft: Der Open Air Floor, der Century Circus, die Home Base und der Classic Terminal.

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Die Nature One feiert 2014 ihren 20. Geburtstag. Mit dabei sind bekannte DJs wie Mental Theo und DJ Charly Lownoise und die größten Hits der letzten 20 Jahre.

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Nik Schär: Kein Ende in Sicht ...

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Lange Autoschlangen sind bei der Anreise zum Festival nichts Ungewöhnliches. Beim Jubiläum 2014 stehen die Besucher teilweise bis zu zwölf Stunden im Stau. Die Veranstalter überarbeiten daraufhin das Verkehrskonzept - mit Erfolg.

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Eine Million Quadratmeter groß ist das Campinggelände "Camping Village". 60.000 Festivalbesucher können hier ihre Zelte aufstellen. Die ersten Techno-Fans reisen schon Donnerstagvormittag an.


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Hören Sie selbst ...

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Die meisten Festival-Besucher halten's einfach: Zelt, Luftmatratze und Gaskocher. Zur Abkühlung darf es aber auch mal ein eigener "Pool" sein. Was die Besucher sonst noch brauchen?

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Supermarktbesitzer Arnd Heckler hat in dieser Zeit alles da, was man zum Campen braucht.

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Viele Anwohner freuen sich über die jungen Leute, die zur Nature One in den Hunsrück kommen - vor allem  Gastronome, Hoteliers und Supermärkte. 

  

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Technomusik geht bei vielen unter die Haut.

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Die Vorreiter des Technos gibt es schon in den 1970er Jahren in Europa, darunter die deutsche Gruppe "Kraftwerk".

Die Technomusik vermischt mehrere Stilarten der elektronischen Tanzmusik.  In den 1990er Jahren hat sie ihre Blütezeit.

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Eine kleine Einführung ...

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Mit den Jahren entwickelt sich Techno immer weiter. Zu jedem neuen Musikstil wird auch ein eigener Tanzstil entwickelt. Viele dieser Tänze sind sehr "beinlastig".

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Ein Wochenende lang legen über 300 DJs auf den vier Hauptbühnen und den Clubfloors sämtliche Arten elektronischer Musik auf - darunter Paul von Dyk, Sven Väth und andere Größen der Technoszene.

Aus Rheinland-Pfalz sind zum Beispiel Andy Düx aus Mainz und Dominik Eulberg aus dem Westerwald mit dabei.

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Nicht nur bei der An- und Abreise kontrolliert die Polizei die Besucher auf Alkohol und Drogen. Auch am Ein- und Ausgang werden Tests durchgeführt.

Unter Drogen oder Alkohol Autofahren kann den Führerschein kosten. Bei harten Drogen, wie Ecstasy, ist der Führerschein sogar für längere Zeit weg.

Die am meisten gefundenen Drogen: Haschisch, Marihuana und Partydrogen wie Ecstasy und Amphetamin. Heroin und Kokain sind dagegen kaum verbreitet.  
  


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Plastikflaschen, Isomatten, Zelte - getürmt zu großen Müllbergen. Jeder Festivalbesucher hinterlässt im Schnitt
rund sechs Kilo Abfall.

Seit einigen Jahren gibt es ein 5-Euro-Müllpfand. Den bekommt man am Ende gegen einen gefüllten Müllsack wieder zurück.

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Heinz-Peter Ackermann von der Polizeidirektion Koblenz ...

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Wegen der Terror-Anschläge und Amokläufe in den letzten Jahren baut die Polizei ihr Sicherheitskonzept aus - jetzt sind zum Beispiel mehr Einsatzkräfte vor Ort. Trotzdem hat sie noch einen Tipp an die Techno-Fans. 

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Veranstalter Oliver Vordemvenne gibt dem "Nature One"-Baby ein Versprechen...

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Tanzende Menge bei Nature One

Gleich zwei Ereignisse bleiben vom Festival 2017 in Erinnerung. Auf dem Campingplatz bringt eine Frau das erste "Nature One"-Baby zur Welt. 

Aber das Festival wird auch von einem traurigen Ereignis überschattet. Ein junger Mann wird auf dem Campingplatz ohnmächtig und stirbt.

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Besucher bei der Nature One 2017

Auch 2018 feiern Zehntausende auf der ehemaligen Raketenbasis im Hunsrück.  56.000 Besucher erwartet der Koblenzer Veranstalter. In diesem Jahr wird bei über 30 Grad getanzt.

Unter dem Motto "All You Need To Be" heizen den Besuchern 350 Acts auf 23 Floors ein.

2019 wird das Festival seinen 25. Geburtstag feiern.

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Autorin: Carolin Baumgart

Redaktion: Holger Kortüm

Bildmaterial: dpa Picture-Alliance, Colourbox, SWR

Musik
Titel: Pump up the pose
Intepreten: David Massey & Jean Louis Bassett


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