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Ramstein, Ring und Rittersturz

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In den 1960er Jahren ist das kleine Dorf Dorweiler ein Epizentrum der deutschen Folk- und Liedermacher-Szene. Auf dem Gelände der Burgruine Waldeck finden von 1964 bis 1969 die ersten deutschen Open-Air-Festivals statt.

Die Karrieren von Künstlern wie Franz Josef Degenhardt,  Reinhard Mey und Hannes Wader nehmen hier ihren Anfang. Allerdings macht die zunehmende Politisierung dem Festival zu schaffen - und am Ende den Garaus.

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Am 3. Oktober 2015 wird die Hängeseilbrücke Geierlay im Hunsrück eröffnet. Sie ist 360 Meter lang und  führt in schwindelerregender Höhe bis zu 100 Meter über ein Seitental der Mosel. Welch spektakuläre Aussicht sich dort bietet, können Sie hier sehen.

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Koblenz 1948: Die West-Alliierten beauftragen die Länderchefs, eine Nationalversammlung einzuberufen und eine Verfassung auszuarbeiten. Die  Ministerpräsidenten treffen sich im Koblenzer Hotel "Rittersturz" und verfassen eine Erklärung.

Deutschland soll statt einer Nationalversammlung einen Parlamentarischen Rat bekommen und statt einer Verfassung ein Grundgesetz. Das Hotel gibt es heute nicht mehr, aber ein Denkmal erinnert an das historische Ereignis.

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Der Unternehmer Joachim Fuhrländer setzt als einer der Ersten auf Windkraft. Aus der seit 1960 existierenden Schmiede seines Vaters in Waigandshain macht er eine Firma, die schon bald in die ganze Welt exportiert. 2012 muss der Betrieb jedoch Insolvenz anmelden - seit 2013 ist der Geschäftsbetrieb von Fuhrländer beendet.

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In der Zeit des Kalten Krieges baut die Bundesrepublik ab 1960 einen sogenannten Regierungsbunker. In der Nähe des damaligen Regierungssitzes Bonn entsteht unter großer Geheimhaltung eine riesige unterirdische Anlage. Sie sollte im Kriegsfall Kabinett und Behörden als Ausweichsitz dienen. Dazu kam es nie. Heute ist der Bunker eine Gedenkstätte.

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Seit 1927 liefert die Rennstrecke in der Eifel Stoff für Geschichten. Zunächst nur wegen der tollkühnen Rennfahrer. Doch spätestens seit den 1990er Jahren verbindet man mit dem Nürburgring mehr.

Die Pläne der Landesregierung, dort einen Freizeitpark zu errichten, entwickeln sich zu einer Lachnummer und einem Millionengrab. Auch wenn die Formel 1 nicht mehr hier gastiert: Internationale Musikgrößen machen künftig wieder einmal im Jahr bei "Rock am Ring" Station in der Eifel.

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In die Schlagzeilen kommt der Nürburgring am 1. August 1976 mit Niki Laudas spektakulärem Unfall auf der Nordschleife. Beim Großen Preis von Deutschland prallt der Formel-1-Pilot gegen eine Felswand neben der Strecke.

Bewusstlos wird der 27-jährige Österreicher aus seinem lichterloh brennenden Ferrari gezogen. In einer Ludwigshafener Spezialklinik kämpfen er und die Ärzte vier Tage lang um sein Leben - mit Erfolg.

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Ein Flughafen auf dem Land? Mitten im Hunsrück? Im Rahmen eines Konversionsprojekts wandelt die rheinland-pfälzische Landesregierung den ehemaligen US-Militärflughafen Hahn 1993 in einen zivilen Airport um.

Die erhoffte Erfolgsgeschichte bleibt allerdings aus: schrumpfende  Passagierzahlen und Ärger mit der EU wegen Beihilfezahlungen des Landes. Außerdem gestaltet sich der geplante Verkauf weitaus schwieriger als angenommen.

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Erst US-Airbase - dann Flughafen Frankfurt-Hahn

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Nach einem spektakulär geplatzten ersten Verkaufsversuch scheint es endlich auf die Zielgerade zu gehen. Mit dem pfälzischen Unternehmen ADC und seinem chinesischen Partner HNA ist nur noch ein Bieter bei der geplanten Veräußerung des Hunsrück-Flughafens im Rennen. Nun wird im Hahn-Verkaufsverfahren weiterverhandelt.

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Elf Jahre Bauzeit und eineinhalb Jahre am Netz - das ist die Geschichte des Atomkraftwerks Mülheim-Kärlich. Grund für die kurze Betriebsdauer des einzigen Kernreaktors in Rheinland-Pfalz war eine fehlerhafte Baugenehmigung.

Inzwischen ist der Atomausstieg beschlossene Sache und der Meiler ein Mahnmal für eine Form der Energiegewinnung, die als gestrig gilt. Der Rückbau ist im Gange, wird aber erst zwischen 2023 und 2025 abgeschlossen sein.

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Etwa 350.000 Menschen kommen am 28. August 1988 auf die US-Air-Base Ramstein und warten gespannt auf die Flugvorführungen. Bei der italienischen Kunstflugstaffel "Frecce Tricolori" kommt es zur Katastrophe.

Ein Flugzeug prallt mit zwei weiteren zusammen, eine Walze aus brennendem Kerosin und Trümmern rast in die Zuschauer. Die drei Piloten und 31 Menschen sterben vor Ort, 36 weitere erliegen ihren Verletzungen. Mehr als 1.000 Besucher werden verletzt.

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Die Giftgasgranaten im US-Militärdepot in Clausen hätten Millionen Menschen töten können. Im Rahmen der "Aktion Lindwurm" erfolgt 1990 ein mühsamer Abtransport - wochenlang herrscht Ausnahmezustand in der Region.

Unter strengster Geheimhaltung hatte die US-Armee 102.000 Granaten mit Nervengiften wie Sarin in ihren Bunkern in der Nähe des Ortes Clausen gelagert.

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Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 beschert Deutschland ein "Sommermärchen". Die Welt ist zu Gast - auch in Kaiserslautern, der kleinsten WM-Stadt im Land.

Auf der Fanmeile sind die Teufel los. Die ganze Pfalz leuchtet. Und mitten drin eine Love-Parade in Schwarz-Rot-Gold: weltoffen, unverkrampft und freundlich.

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Es sind die größten Missbrauchsprozesse der deutschen Rechtsgeschichte. 25 Personen aus Worms und Umgebung sollen massenhaft Kinder missbraucht haben. Die drei Strafprozesse vor dem Mainzer Landgericht enden 1996 und 1997 mit Freispruch für alle Angeklagten.
 
Die Tragik: Mehrere mutmaßliche Opfer werden im Kinderheim Spatzennest in Ramsen untergebracht. Der damalige Heimleiter missbraucht einige dieser Kinder dann tatsächlich. Sie sind nie zu ihren Eltern zurückgekehrt.

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1974 wird die Diamant- und Edelsteinbörse Idar-Oberstein als weltweit erste kombinierte Börse sowohl für Diamanten als auch für Farbedelsteine eröffnet.

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Die Kette, über die ganz Deutschland 2013 spricht und die einen wahren Internet-Hype auslöst, ist in Idar-Oberstein gefertigt worden. Design und Ausführung stammen von Peter Weyrich.

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Der Hochmoselübergang soll Rheinland-Pfalz infrastrukturell nach vorne bringen, eine Verbindung zwischen Wittlich und Rheinböllen herstellen und damit eine leistungsfähige Fernstraße schaffen. Soweit die Theorie.

Seit 2011 wird gebaut und seitdem steigen die Kosten stetig. Der Grund ist ein Rutschhang, der bei einer Brücke dieser Größenordnung besondere Baumaßnahmen erfordert .

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Aufnahmen aus dem Jahr 2014

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Deutschland verfügt selbst über keine eigenen Atomwaffen. Dennoch sollen nukleare Bomben in den Bunkern des Fliegerhorstes Büchel eingelagert sein.

Es ist wahrscheinlich der einzige Stützpunkt atomarer US-Waffen in Deutschland. Büchel ist seit den 1980er Jahren immer wieder Schauplatz von Protesten der Friedensbewegung.

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Es ist der erste und einzige Besuch eines DDR-Regierungschefs in der Bundesrepublik: Erich Honecker reist 1987 fünf Tage durch Westdeutschland und besucht am 10. September die Römerstadt Trier.

Bei seiner Fahrt durch die Innenstadt schallt ihm Protest entgegen. Rund 150 Demonstranten rufen in Sprechchören: "Die Mauer muss weg!"

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Mit Schwimmanzug, Badekappe und Flossen bekleidet wagt der damalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU) im Mai 1988 den Sprung in den Rhein.

Gut gelaunt und in entspannter Rückenschwimmlage durchquert Töpfer den Fluss bei Mainz. Mit dieser medienwirksam inszenierten Aktion wolle er zeigen, dass der Rhein wieder sauber ist, erklärt der Politiker. 

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Töpfers heldenhaft anmutende Aktion war allerdings nur das Resultat einer verlorenen Wette, wie der Minister später einräumt.

Es ging darum, ob er Umweltminister werde oder nicht. Hätte Töpfer die Wette gewonnen, hätte er statt im Rhein in Wein baden können. 1.200 Flaschen des Rebsaftes waren der Wetteinsatz seines Kontrahenten.

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1950: Der erste Rosenmontagszug nach dem Zweiten Weltkrieg in Mainz

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Rosenmontag - Manche meinen, der Name bezieht sich auf einen alten Brauch des Papstes. Doch woher kommt der Name wirklich?

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Es sollte den Wein süßer, aromatischer und geschmacklich besser machen: das Frostschutzmittel Glykol. Doch die Substanz ist eine Gefahr für die Gesundheit der Verbraucher.

Im Sommer 1985 finden sich auch in den Flaschen der rheinhessischen Unternehmerfamilie Piroth Spuren der Chemikalie. Die Medien sprechen bald nur noch von "Glykolwein". Ein riesiger Imageschaden für die Weinwirtschaft. Der "Glykolwein" gilt als erster großer europäischer Lebensmittelskandal.

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Es ist die erste Begegnung von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer auf deutschem Boden: Am 26. November 1958 treffen sich die beiden Staatschefs in Bad Kreuznach zu einer bilateralen Konferenz.

Ihr Eintrag ins "Eiserne Buch" der Stadt ist ein symbolischer Friedensakt 13 Jahre nach Kriegsende und ein Grundstein für die Überwindung der deutsch-französischen Erbfeindschaft.

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Der Wirbel um den neuen US-Präsidenten Donald Trump beschert 2016 auch dem kleinen Ort Kallstadt eine Menge Aufmerksamkeit - denn hier hat der eigenwillige New Yorker seine Wurzeln. Die Großeltern Trumps zogen einst aus der pfälzischen Provinz aus, um auf der anderen Seite des Atlantiks ihr Glück zu suchen.

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Wohin führt man hohe Staatsgäste zum Essen aus, wenn sie Rheinland-Pfalz besuchen? Bei Helmut Kohl ist ein Restaurant in der Pfalz besonders beliebt: der "Schwarze Hahn" im Deidesheimer Hof. Den klassischen Saumagen, aber auch andere regionale Spezialitäten, haben hier schon Königin Elizabeth II., König Juan Carlos, Michail Gorbatschow, Margaret Thatcher und viele andere probiert.

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Auf dem Gelände der ehemaligen Flugwerke Saarpfalz produziert die Heinkel-Flugzeugbau in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre neben ihrem Kerngeschäft auch ein Mini-Auto. Die dreirädrige "Heinkel Kabine" ist eine Erfolgsgeschichte. In Speyer sind rund 3.800 dieser kleinen Flitzer gebaut worden.

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1852 soll die neugebaute Dampflok "Rhein" von Karlsruhe nach Düsseldorf verschifft werden, doch bei Germersheim ist Endstation: Das Schiff gerät in einen Sturm und die Lok versinkt im Rhein. Mehrere Versuche, sie zu bergen, scheitern - so liegt die "Rhein" bis heute im gleichnamigen Fluss. Unter Einsatz moderner Technik glaubt man vor zwei Jahren immerhin ihre exakte Position bestimmt zu haben.

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Die BASF gehört zu Ludwigshafen wie der Wein zu Rheinland-Pfalz. Doch so einen Chemieriesen zu beherbergen, ist nicht ganz ungefährlich. Das müssen die Menschen in der Region immer wieder leidvoll erfahren - zuletzt durch die verheerende Explosion 2016.

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Wohin mit giftigen Altlasten wie Dioxin? Zwischen 1969 und 1972 verbuddelt der Chemiekonzern Boehringer seine Rückstände - einfach in 1.500 Fässen verpackt - auf der Sondermülldeponie Gerolsheim bei Frankenthal. Als das im Frühjahr 1983 auffliegt, ist ein handfester Umweltskandal perfekt. Dieser bringt sowohl das Unternehmen als auch die Mainzer Landesregierung in Bedrängnis.

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