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Los geht's

Der Tierretter

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Ausgesetzt, weggeworfen, schwierig oder zu teuer - es gibt viele Gründe, warum ein Hund im Tierheim Stuttgart landet. Die ersten drei Wochen muss jedes Tier im Zwinger auf der Quarantänestation verbringen. Tierpfleger Stefan Groß ist dann der einzige Trostspender.
Erlebe, wie hart, aber auch erfüllend sein Job ist.

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„Jeder Tag im Tierheim ist ein verlorener Tag. Aber wir tun alles, damit es ihnen gut geht“, sagt Stefan über seine Schützlinge.
Derzeit ist er verantwortlich für 20 Hunde auf der Quarantänestation. Sie durchleben die erste und damit härteste Zeit im Tierheim.

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Gizmo ist eine Französische Bulldogge und wurde zusammen mit einem anderen Hund im Tierheim abgegeben. Sein Besitzer kam in der Mietwohnung mit den beiden Hunden nicht mehr klar.
Nach seiner Ankunft muss Gizmo gleich drei Operationen über sich ergehen lassen. Er wird kastriert, sein Gaumensegel wird beschnitten, weil er schlecht Luft bekommt. Außerdem wird ihm ein gutartiger Tumor entfernt.
Alles auf einmal, unter Vollnarkose.



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In der ersten Nacht nach der Operation muss Gizmo sich häufig erbrechen. Stefan ist beunruhigt.

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Gizmos Gaumensegel wurde nach der OP vernäht und die Fäden reizen den Rachen. Das ist der Grund, warum er sich ständig erbrechen muss. Sobald die Fäden gezogen sind, geht es ihm wieder besser.
Zwei Kilo Gewicht verliert er dadurch, aber er erholt sich schnell und darf nach den üblichen drei Wochen die Quarantänestation verlassen.

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Jung, ungestüm, für die Jagd gezüchtet. Dieser Pointer war nur wenige Wochen bei seinen Besitzern, sie hatten ihn sich aus dem Urlaub in Kroatien mitgebracht.
Dann plötzlich das Leben in einer Stuttgarter Wohnung. Der Hund hat die ganze Nachbarschaft zusammen gebellt. So kam er ins Tierheim und dort brach für ihn eine Welt zusammen.
Dass Stefan ihn heute ohne Beissschutz anfassen und kraulen kann, war harte Arbeit. 

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Die erste Nacht im Tierheim war für Pointer Pünktchen der Horror. Stefan holt ihn ab zur Untersuchung bei der Tierärztin.
Die Halskrause trägt er, damit er nicht an seine frische OP-Narbe geht. Jetzt schützt der Trichter Stefan aber auch vor Bissen.

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Stefan liebt Tiere - mit Haut und Haaren. Auf den einen Unterarm hat er sich eine Katze, auf den anderen einen Hund tätowieren lassen.
Im Tierschutz hat er seine Berufung gefunden, endlich das Gefühl, etwas sinnvolles zu tun, gebraucht zu werden.

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Es verwandelt einen Hund, wenn er in einen Zwinger eingesperrt wird. Eindrücklich ist das an Bambam zu sehen.
Beim Spiel mit Stefan ist Bambam fröhlich und ausgelassen, was sich ändert, sobald er hinter Gittern eingesperrt wird.

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Bambam ist eine Amerikanische Bulldogge - schwer, kräftig und ein harter Brocken. „Aber eigentlich ganz harmlos“, versichert Stefan. Nach der Scheidung seiner Besitzer war für ihn kein Platz mehr in der Familie.
Jetzt wartet auf Bambam schon die Tierärztin, denn er wird, wie alle Hunde im Tierheim, kastriert. Hier hält man die Tiere in Gruppen und noch mehr Hunde will niemand.

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33,5 Kilogramm geballte Muskelkraft müssen gebändigt werden.

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Schon kurz nach der Kastration lässt sich Bambam von Stefan den Bauch kraulen. Vertrauen pur. 
„Bambams neues Herrchen muss auf jeden Fall ziemlich kräftig sein“, sagt Stefan. Er selbst trainiert zweimal in der Woche im Fitnesstudio.

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Lupo ist ein Podenco aus Spanien. Dort hat er auf der Straße gelebt. Menschen gegenüber ist er extrem misstrauisch, für ihn waren sie bisher eine Bedrohung.

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Reich wird man als Tierpfleger nicht, oder? „Nee, reicht zum Leben, zu mehr aber auch nicht“, sagt Stefan und lächelt darüber hinweg.
Was heißt das, wie viel Verdienst bleibt genau? Kurze Pause, ist ja nichts zum Angeben. „Ungefähr 1200 Euro Netto.“ Soviel bezahlen in Stuttgart schon viele Menschen für ihre Wohnung.
Aber Stefan ist einfach gut für die Tiere und sie gut für ihn.
Er hat seine Aufgabe im Leben gefunden.

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Seine Schützlinge an eine neue Familie vermitteln, das ist für Stefan der schönste Moment. Auch wenn der Abschied manchmal schwer fällt. 

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