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Die Katastrophe von Ramstein

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Intro

Eine Multimedia-Reportage von Sibille Lozano
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Volksfeststimmung

Rund 350.000 Menschen fahren am 28. August 1988 zur US-Militärbasis Ramstein, um ausgelassen den traditionellen Flugtag zu feiern.
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Die Besucher essen Burger und "Ami-Eis", bestaunen Militärflugzeuge. Die Stimmung ist fröhlich - bis 15.44 Uhr.
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Zusammenprall und Absturz

Am Himmel zeigt die italienische Kunstflugstaffel "Frecce Tricolori" ihre Figur "Das durchstoßene Herz" - die Katastrophe nimmt ihren Lauf.

Drei Maschinen stoßen zusammen, eine stürzt in die Zuschauermenge.
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Er verlor als 4-Jähriger beim Flugtagunglück seinen Vater und wurde selbst schwer verletzt.

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Chaos statt Notfallkonzept

Es gibt kein Notfallkonzept, keine Koordination bei den deutschen und amerikanischen Rettungskräften.  Auf dem Gelände herrschen nach dem Absturz chaotische Zustände.
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Er war als Polizist vor Ort und sagt: "Es hat ausgesehen wie im Krieg."

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Innerhalb von wenigen Stunden sterben 40 Menschen. Insgesamt fordert das Unglück 70 Todesopfer, mehr als 1.000 werden verletzt. Viele gelten tagelang als vermisst.
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Erst sechs Tage nach dem Unglück war klar, dass ihr 16-jähriger Sohn zu den Toten gehört. Er war mit ihrem Schwager auf der Air Base. Von der Katastrophe hat sie in den Nachrichten erfahren.

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Gedenken & Nachsorge

Seit dem 28. August 1988 treffen sich jedes Jahr Opfer und Hinterbliebene an der Absturzstelle auf der Air Base. In der Nähe haben die US-Amerikaner auf dem Gelände des Flughafens einen Gedenkstein errichtet.

Ein zweiter Gedenkstein steht vor den Toren des Militärflughafens, er ist öffentlich zugänglich.
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Am Jahrestag der Katastrophe wird der Opfer auch in einem ökumenischen Gottesdienst in der St. Nikolaus-Kirche in Ramstein gedacht.

Viele Betroffene haben die Katastrophe noch nicht verarbeitet.
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Sie betreut seit 30 Jahren ehrenamtlich Opfer und Hinterbliebene der Ramstein-Katastrophe.

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