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Los geht's

Das Eine-Milliarde-Euro-Projekt

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Die Karlsruher Kombilösung

Manche nennen es das "Jahrhundertprojekt" in Karlsruhe, andere sprechen vom "Milliardengrab".

Seit Jahren wird gebuddelt und gebaut in und unter der Innenstadt. Das Ziel: Straßenbahnen und Autos in der Innenstadt in den Untergrund zu verlegen.

Was ist bisher passiert und was kommt noch auf uns zu? Mehr dazu erfahren Sie hier:


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Wie sieht es gerade im Untergrund aus?

Achim Winkel, KASIG

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Die Baukosten haben die Milliarden-Marke geknackt.

Im März gibt die Stadt bekannt, dass die Kombilösung am Ende rund 1,2 Milliarden Euro kosten wird. 

Abgesehen davon ging der Fortschritt sowohl im Straßenbahn-, als auch im Autotunnel unaufhaltsam weiter. 

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Achim Winkel, KASIG

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Die aktuellen Kosten liegen doppelt so hoch, wie ursprünglich veranschlagt. Das gesamte Projekt (Straßenbahn- und Autotunnel) wird bis zur Fertigstellung 2021 etwa 1,2 Milliarden Euro kosten.

225 Millionen Euro werden für den Autotunnel in der Kriegsstraße fällig.

Der Ursprüngliche Kostenplan lag bei rund 500 Millionen Euro für das Gesamtprojekt.


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Marktplatz

Ettlinger Tor

Europaplatz

Der Südabzweig

Durlacher Tor

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Achim Winkel, KASIG

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Ende

Autorin: Rebekka Plies

Weitere Infos und Geschichten aus dem SWR Studio Karlsruhe finden Sie hier: swr.de/karlsruhe

Bildrechte: SWR, dpa, KASIG
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Der Tunnelbau

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Das Projekt: Zwei Kilometer Tunnelröhre unter der Karlsruher Kaiserstraße zwischen dem Durlacher und dem Mühlburger Tor, um die oberirdischen Bahnen in der Innenstadt später in den Untergrund zu verlegen.

Der offizielle Startschuss für den Bau fiel  Anfang 2010.
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21.01.2010: Spatenstich unter anderem mit dem damaligen Karlsruher Oberbürgermeister Heinz Fenrich und dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger.

Gegner des Projekts hatten symbolisch Geld regnen lassen.
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Die Ex-Oberbürgermeister Gerhard Seiler (CDU) und Heinz Fenrich (CDU):

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Die beiden Ex-Oberbürgermeister über die Vorteile der Kombilösung für die Karlsruher Bürger und die Bedeutung des Baustarts:

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Auch wenn der Spatenstich bereits im Januar 2010 erfolgte, so dauerte es bis zum eigentlichen Baustart noch einige Monate. 

Die damaligen Fakten:
- Kosten: 588 Millionen Euro
- 80 Prozent Förderung durch Bund und Land
- Erster Abschnitt: Straßenbahntunnel unter der Kaiserstraße
- Fertigstellung: Ende 2015
- Zweiter Abschnitt: Autotunnel unter der Kriegsstraße
- Fertigstellung: 2019

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Kritik am Großprojekt gab es von Anfang an. "Millionengrab", "nicht wirtschaftlich" - das waren nur zwei Kritikpunkte der Kombilösungs-Gegner zu Beginn der Bauphase. 
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Hartmut Weinrebe, Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND)

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Januar 2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) kritisierte von Anfang die unüberschaubaren Kosten der Kombilösung, die anderen Projekten schlussendlich fehlen würden.

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Ex-Oberbürgermeister Heinz Fenrich (CDU) zur Kostenschätzung

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Der damalige Oberbürgermeister Heinz Fenrich (CDU) zeigte sich trotz Kritik optimistisch, dass die Kosten für die Kombilösung im Rahmen bleiben werden.

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Die Alpine-Pleite

Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD)

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Juni 2013: Nach dem erfolgreichen Baustart kam es plötzlich ganz Dicke: Die für den Tunnel beauftragte Baufirma "Alpine" aus Österreich beantragt Insolvenz.

Die Stadt mit dem damals neuen Oberbürgermeister Frank Mentrup und die Projektleiter der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) wurden von dieser Nachricht völlig überrascht:

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Die plötzliche Insolvenz sorgt für Verunsicherung bei den Beteiligten des Großprojekts und führt zu kurzzeitigen Verzögerungen auf den Baustellen.

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Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD)

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In einer Pressekonferenz nimmt Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) Stellung zur plötzlichen Pleite der Baufirma Alpine.

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Die Alpine-Pleite hat kaum Auswirkungen auf das Großprojekt. 

Tochterunternehmen werden verkauft, die Arbeiten an den Baustellen gehen weiter, da die KASIG die Lieferanten direkt bezahlt, also kein Baustopp.

Die Kaiserstraße bleibt zwischen dem Durlacher Tor und dem Marktplatz bis November 2013 für den Bahnverkehr voll gesperrt.
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Das bunte Drumherum

Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) zur kuriosen Aktion

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Für die Bauarbeiten ist die Kaiserstraße im Sommer 2013 für mehrere Monate komplett gesperrt. Genug Platz um einen Pool für aufgeheizte Gemüter aufzubauen.

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Begeisterte Passanten in der Kaiserstraße

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Wer möchte kann - statt mit der Straßenbahn durch die Kaiserstraße zu fahren - in Badeklamotten ein kühles Bad im Karlsruher Zentrum nehmen. Bei den Passanten kommt der Pool jedenfalls gut an.

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Markus Lanz kündigt Stadtwette an

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Die ZDF-Show "Wetten Dass?!" ist zu Gast in Karlsruhe und für den Moderator Markus Lanz gibt es natürlich nur ein Thema:
Die Baustellen, an denen er später selber noch Hand anlegen muss.

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Die Stadtwette: 100 Bauarbeiter, die "YMCA" tanzen und die Karlsruher ziehen mit.

Zur Strafe muss Markus Lanz an der Kombilösung mitbauen.
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Giulias Tagebuch - Wunder der Technik

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Ein nicht ganz ernst gemeintes Tagebuch im SWR-Hörfunk dokumentiert über 10 Monate die Fortschritte und Probleme des Tunnelbohrers Giulia in kurzen Tagebucheinträgen. 

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Giulias Geschichte oder nicht

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Die Tunnelbohrung












Juni 2014: Übergabe der Tunnelbohrmaschine "Giulia" mit KASIG-Geschäftsführer Uwe Konrath, OB Frank Mentrup, Tunnelpatin Gerlinde Hämmerle und Ex-OB Heinz Fenrich.
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Gerlinde Hämmerle, Ex-Regierungspräsidentin und Tunnelpatin

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Die ehemalige Karlsruher Regierungspräsidentin Gerlinde Hämmerle wird Tunnelpatin und sozusagen die gute Seele für die Tunnelarbeiter vor den bevorstehenden Arbeiten an der Tunnelröhre. 

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November 2014: Die Tunnelbohrarbeiten starten offiziell und zwar am Durlacher Tor - das Ziel neun Monate später: die Haltestelle Mühlburger Tor im Westen. 

Vor "Giulia" liegen gut zwei Kilometer Karlsruher Untergrund unter der Kaiserstraße, der ausgehoben werden muss. 
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Tag der offenen Tür in den provisorischen Haltestellen - der Andrang und die Neugier bei den Teilnehmern ist groß: 

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Das "Anschlagsfest"

September 2015: Die Tunnelbohrmaschine "Giulia" ist trotz Verzögerungen fast planmäßig knapp 10 Monate nach dem Start am Durlacher Tor an ihrem Ziel angekommen.

Gut zwei Kilometer Tunnel hat sie sich nun durch den Karlsruher Untergrund gegraben.

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Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) beim sogenannten "Anschlagsfest"

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Als "Anschlag" bezeichnen Tunnelbauer den Moment, wenn der Bohrer oder die Bagger den Tunneldurchbruch geschafft haben.

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Nachdem sie ihre Arbeit getan hat, wird die Tunnelbohrmaschine "Giulia" wieder in ihre Einzelteile zerlegt, damit die Arbeiten am Tunnel fortgesetzt werden können. 
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Die Einzelhändler

Die Bauarbeiten in der Innenstadt dauern an und viele Einzelhändler beklagen Umsatzeinbußen. Sie fordern Maßnahmen von der KASIG und der Stadt. 

Die KASIG wiederum stellt Entschädigungszahlungen für Umsatzeinbußen und Mietminderungen in Millionenhöhe zur Verfügung.
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Petra Lorenz, Inhaberin eines Taschengeschäfts

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Stefan Böckeler, Geschäftsführer einer Konditorei am Marktplatz

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KASIG-Geschäftsführer Uwe Konrath

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Das Entschädigungsprogramm der KASIG sieht vor, dass betroffene Geschäftsleute Umsatzeinbußen aufgrund der Baustellen geltend machen können. 

Stand März 2017: Die KASIG hat für den Bau der Kombilösung bisher rund 11,5 Millionen Euro an Entschädigungen gezahlt.

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Der Bundesrechnungshof

Mai 2015:
Der Bundesrechnungshof zweifelt an der Wirtschaftlichkeit des Bauprojekts. Zwischenzeitlich stehen die Bundeszuschüsse für die Kombilösung in Frage. Die Kosten für das Projekt waren immer wieder nach oben korrigiert worden und liegen zu diesem Zeitpunkt bei etwa 900 Millionen Euro. 

Die Kritik von Stadt und Land am Schreiben des Rechnungshofs ist groß.
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Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne)

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Die Landesregierung kritisiert das Vorgehen und die Argumente des Bundesrechnungshofs. Verkehrsminister Winfried Herrmann sieht das Projekt nicht in Gefahr.

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Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) zu den Zweifeln des Rechnungshofs

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Auch bei Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup stößt das Vorgehen des Bundesrechnungshofs auf scharfe Kritik.  

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Bauverzögerungen und andere Probleme

Juni 2015: 
Bei den Tunnelbohrarbeiten ist ein Loch unter dem Asphalt in der Kaiserstraße aufgetaucht - direkt unter den Gleisen der Straßenbahnen. Die Kaiserstraße wird für den Bahnverkehr voll gesperrt. Auch die Tunnelbohrarbeiten müssen für gut zwei Wochen gestoppt werden - die Tunnelbohrmaschine Giulia bleibt erstmal stehen. 
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Achim Winkel, Pressesprecher der KASIG

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Oberbürgermeister Frank Mentrup zum Loch in der Kaiserstraße

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Der aktuelle Stand

Dezember 2018:
Es geht voran beim Bau des Autotunnels unter der Kriegsstraße. Rund um den Mendelsohnplatz 
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Die Baufelder werden Schritt für Schritt ausgehoben.
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Achim Winkel, KASIG

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An anderen Stelle des künftigen Autotunnels werden Behelfswände inzwischen abgebaut, wo die Tunnelröhre bereits fertiggebaut ist.

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2019 arbeiten sich die Bauarbeiter Stück für Stück vor bis zum Karlstor. Auch in den kommenden Monaten werden sich die Autofahrer hin und wieder auf eine veränderte Verkehrsführung entlang der Baustelle einstellen müssen.

Zwei Jahre später - Ende 2021 - sollen die Autos dann komplett im Tunnel verschwinden. 
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Die Kriegsstraße

Achim Winkel, KASIG (Dezember 2017)

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Dezember 2017:
So sieht der künftige Autotunnel unter der Kriegsstraße gerade aus. Bis dort die ersten Autos fahren können, wird es zwar noch einige Zeit dauern, aber es läuft alles nach Plan.

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Dezember 2017:
Auch wenn auf dem Baufeld derzeit nicht so viel passiert - die Arbeiten sind komplett im Zeitplan.

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April 2017:
Baubeginn für das 225 Millionen Euro Projekt. Die von der Stadt beauftragte Projektleitung der Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (KASIG) beauftragt die beiden Baufirmen Züblin und Schleith. Sie werden parallel von Osten und Westen aufeinander zu arbeiten. Ab 2019 soll auch am Karlstor gebaut werden. 
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Uwe Konrath, Geschäftsführer KASIG

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Die Bahnen fahren oberirdisch, die Autos werden eine Etage tiefer gelegt. Sollte alles klappen, wie geplant, könnte es in der Kriegsstraße später mal so aussehen.

Bis 2021 soll der 1,6 Kilometer lange Autotunnel von der Ludwig-Erhard-Allee im Osten bis zum Karlstor im Westen dann fertig sein. Autofahrer können künftig vom Tunnel aus direkt Richtung Innenstadt abbiegen, dadurch soll die Kriegsstraße oberirdisch vom Verkehr entlastet werden.  

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Johannes Häberle, Projektleiter Kriegsstraßentunnel

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Am 21. April erfolgt der offizielle Baggerbiss unter anderem mit Verkehrsminister Winfried Herrmann und dem Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup. Es ist der Startschuss für den Umbau der Kriegsstraße. Das Ziel: Den Durchgangsverkehr unter die Erde verlegen.
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Und dann dürfen Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) und Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) selber ans Steuer der beiden Bagger.
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Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) übers Baggerfahren

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Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne)

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Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) freut sich über den Start des zweiten großen Teilprojekts der Karlsruher Kombilösung

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Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD)

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Die Arbeiten am östlichsten Baufeld des Kriegsstraßentunnels sollen schnell voran gehen. Die aktuellen Verkehrsbeeinträchtigungen bleiben zwar bestehen, sollen sich aber erstmal nicht weiter zuspitzen.

Wie es mit dem Kriegstraßentunnel weitergeht, können Sie bald hier erfahren!
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Der aktuelle Stand

Das Gleisdreieck ist ein Knackpunkt der Karlsruher Kombilösung. Denn hier werden später die Bahnen entweder weiter die Kaiserstraße entlang fahren oder abbiegen Richtung Ettlinger Tor und Hauptbahnhof.
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Noch ist die Haltestelle ein ziemlicher Rohbau, aber die Struktur mit Bahnsteigen und Gleisbett ist schon gut zu erkennen. Im kommenden Jahr geht der Innenausbau mit Treppenbau, Wandverkleidung und Co. in eine neue Phase.
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Über der Haltestelle gibt es einen großen Konferenzraum, der später einmal für Veranstaltungen angemietet werden kann. Von dort hat man einen prima Blick auf das Bahnsteig-Getummel.
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Januar 2018: Der Rohbau des sogenannten Gleisdreiecks ist inzwischen fertig. Auch der erste Teil des groben Innenausbau kommt gut voran. Die Haltestellenwände sind fertig und auch die Zwischendecke ist inzwischen eingezogen.
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Anfang 2018 sieht es es unter dem Marktplatz noch wenig nach Haltestelle aus, aber in den folgenden Monaten wird weiter kräftig am Innenausbau gearbeitet. Dabei werden unter anderem die Bahnsteige gebaut, von denen die Fahrgäste dann später in die Bahnen einsteigen werden.
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Dezember 2017:
Unter der Lammstraße werden die Zwischendecken gegossen um später von einem Gleis zum anderen zu gelangen.
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Die Haltestelle am Karlsruher Marktplatz wird mit drei Gleisen die größte der insgesamt sieben neuen unterirdischen Stationen. Sie ist rund 100 Meter lang und 28 Meter breit.

Die Haltestelle ist Ende 2017 nach vier Jahren Bauzeit im Rohbau fertiggestellt worden. Sie wurde in der sogenannten „Deckelbauweise" erstellt. Dabei wird ein Kasten aus Stahlbeton in die Erde gebaut. Anschließend wurde das Erdreich aus dem Kasten entfernt.


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Während unten schwer gebuddelt wird, sieht es oberirdisch nur wenig anders aus. Der Marktplatz ist für einige Jahre unzugänglich und auch ein Karlsruher Wahrzeichen - die Pyramide - ist hinter einem Bauzaun verschwunden.
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Und wenn alles dann irgendwann fertig ist, soll es unter dem Marktplatz in Zukunft so aussehen:
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Der aktuelle Stand

Unter dem Europaplatz sind die Treppenschächte bereits vorbereitet und auch die Bahnsteige sind komplett fertig.
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Achim Winkel, KASIG

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Haltestelle Europaplatz

Dezember 2017: Hier kann noch keine Bahn durchfahren. Das Gittergerüst ist dafür da um die Vorrichtung an der Decke zu stützen, in die derzeit Beton gegossen wird. 
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Ein Beton-LKW nach dem anderen fährt Ende 2017 vom Mühlburger Tor durch den Tunnelabschnitt bis zur Haltestelle Europaplatz. Das ganze Material wird gebraucht um die Zwischendecke zu betonieren.
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Achim Winkel, KASIG

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Ist die Decke dann getrocknet und stabil, können auch die riesigen Stahlgerüste abgebaut werden.
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Juni 2017:
Die Bahnen fahren voraussichtlich erst in gut 2 Jahren durch die Tunnelröhre - umso mehr Platz ist derzeit für eine kleine Spritztour mit dem Fahrrad durch den Rohbau des Straßenbahntunnels.
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Achim Winkel, KASIG

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Der Ausbau der Haltestellen geht voran - der Rohbau steht, jetzt geht es an den Innenausbau. 

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März 2016 vs. März 2017
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Der aktuelle Stand

Achim Winkel, KASIG

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Windig ist es noch in der Haltestelle Ettlinger Tor, aber ansonsten laufen die Innenarbeiten nach Plan. Wie in allen anderen Haltestellen auch, wird den Bahnsteigen und Co 2019 der Feinschliff verpasst.

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Mit den Gerüsten werden in den kommenden Monaten die Unterkonstruktionen für die Wandverkleidung aufgebaut. Auf diese Halterungen werden dann später 2019 die hellen Wandplatten angebracht, die den Haltestellen ein freundlichen Gesicht geben sollen. 
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Haltestelle Ettlinger Tor

Dezember 2017: Es sieht noch etwas wüst in der künftigen Haltestelle "Ettlinger Tor" aus. Ende 2017 finden dort noch Abbrucharbeiten statt, bevor der Innenausbau anfangen kann.
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Achim Winkel, KASIG

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April 2017: Über eine Druckluftkammer gelangt man ins Innere der Baustelle. In einem komplexen Verfahren, wird das Erdreich an die Oberfläche befördert - wer rein will braucht eine Atemschutzmaske.
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Der ganze Schutt, der aus dem Tunnel befördert wird muss auch irgendwie nach oben. Ein langer Kranarm befördert Schaufel für Schaufel Sand, Kies und Erde an die Oberfläche, von wo aus Lkws im Akkord den Schutt abtransportieren.
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Der aktuelle Stand

Der Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße, der sogenannte "Südabzweig" ist inzwischen auch fertig und strahlt in einem warmen Rot. Hier werden später die Gleise Richtung Marktplatz verlegt, wo sich die Bahnen dann Richtung Durlacher oder Mühlburger Tor abbiegen können.
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Achim Winkel, KASIG

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Die Tunnelröhre wartet auf ihren Einsatz, aber das wird noch einige Zeit dauern - erst 2020 werden die ersten quietschenden Bahnen hier entlangfahren.
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Tunnel Karl-Friedrich-Straße

Januar 2018:
Da wo bis vor wenigen Wochen noch mithilfe einer Druckluftkammer unter der Karl-Friedrich-Straße gegraben wurde, ist inzwischen die Tunnelröhre im Rohbau fertig.
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Achim Winkel, KASIG

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Mai 2017: Der 250 Meter lange Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße ist die Verbindung zwischen dem Ettlinger Tor und dem Marktplatz. Die Bauweise war sehr kompliziert. Der Tunnelaushub fand unter Überdruck statt - eine enorme Belastung für die Bauarbeiter. 
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Jeder der in den Tunnel eingeschleust wird, muss vorher einen medizinischen Test durchlaufen, ob er dem Überdruck stand halten kann.
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Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) über den Besuch im Tunnel

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In dieser Schleuse müssen die Passagiere den "Druckausgleich" vollziehen, bevor sie auf der anderen Seite in den Tunnel dürfen.

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Von außen beobachten die sogenannten "Schleusenwärter" das Geschehen und könnten im Notfall eingreifen, falls mal etwas schief läuft.
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Noch befindet sich der Tunnel sozusagen in der Rohbauphase. In einem nächsten Schritt kommt dann die Innenverkleidung der Tunnelröhre.
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Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) steht unter Druck

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Wohlbehalten klettern die Tunnelpatin Sabine Volz, Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) und der Geschäftsführer der KASIG Uwe Konrath aus der Schleuse.

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Sabine Volz ist Tunnelpatin für den Abzweig unter der Karl-Friedrich-Straße

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Als Tunnelpatin wacht Sabine Volz über die Arbeiten der Tunnelbauer und natürlich fiebert sie bei jedem Baufortschritt mit.

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Die äußere Tunnelschale des sogenannten "Südabzweigs" ist jetzt fertig. Bis Ende des Jahres soll nun die innere Schale folgen, dann werden die Druckluftanlagen abgebaut und der Innenausbau kann beginnen.
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Haltestelle Durlacher Tor

In der Haltestelle am Durlacher Tor ist der Innenausbau schon weit fortgeschritten. Teile der Wandverkleidung hängen schon, genau wie Probebeschriftungen.
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So könnte der Name der Haltestelle später aussehen. Aktuell werden verschiedene Varianten getestet und als Papierdrucke an die fertigen Wandteilen probeweise angebracht. 
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Einige Meter Kabel sind bereits gezogen, aber da werden 2019 noch sehr viele hundert Meter dazukommen. Die Elektrik und die Infrastruktur in der Haltestelle sind die nächsten Schritte, die beim Innenausbau angegangen werden. 
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