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Klinik-Check Südwest - Notfall Herzinfarkt

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Ankunft im Krankenhaus

 









Eine Reportage von
Birgit Borsutzky und Michael Richmann
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Brustschmerz, Engegefühl, Atemnot, kalter Schweiß - Symptome, die häufig auf einen Herzinfarkt hinweisen. Aber auch andere Beschwerden wie Übelkeit, Bauch- oder Rückenschmerzen können bei einem Infarkt auftreten.

Vor allem bei Frauen wird der Infarkt oft nicht rechtzeitig erkannt. 

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Akuter Infarkt: Ein Herzkranzgefäß ist verschlossen. Jetzt gilt es, die Ader so schnell wie möglich wieder zu eröffnen. Der Patient kommt gar nicht erst in die Notaufnahme, sondern direkt in das Katheter-Labor. 


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Früher ging wertvolle Zeit verloren: Oft haben die Rettungsteams Herzinfarkt-Patienten einfach in die nächstgelegene Klinik gebracht - auch wenn es dort kein Herzkatheter-Labor gab. Für den lebensrettenden Eingriff mussten die Patienten dann erst wieder verlegt werden. 

Heute fahren die Rettungsteams in der Regel sofort eine Klinik mit Herzkatheter-Labor an. Im Idealfall ist dort dann schon alles vorbereitet. Voraussetzung dafür: schnelle Kommunikation zwischen dem Rettungsteam vor Ort und den Ärzten im Krankenhaus.  
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Ein akuter Herzinfarkt lässt sich im EKG an der typischen
ST-Hebung erkennen. Diese ist ein hinreichender, aber kein notwendiger Beleg für einen Herzinfarkt.

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Auch wenn das EKG zunächst unauffällig ist, schließt das einen leichteren Infarkt noch nicht aus. Gewissheit gibt es mit einer Herzkatheter-Untersuchung.
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Über eine Arterie am Handgelenk des Patienten führt der Arzt einen Draht durch die Gefäße bis zum Herzen - im Röntgenbild verfolgt er den Weg des Drahtes.

Liegt der Draht richtig, schiebt der Arzt den Katheterschlauch hinein. Über den Schlauch spritzt er dann ein Kontrastmittel, das die Engstelle am Herzen sichtbar macht. In der Regel ist der Patient die ganze Zeit bei Bewusstsein.
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Herzkatheter-Untersuchung

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Das Blut muss schnellstmöglich wieder
in die zuvor verschlossenen Bereiche des
Herzens fließen. Um das zu erreichen,
dehnen die Ärzte mit einem Ballonkatheter
die Engstelle im Gefäß auf.


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Eine kleine Metallstütze, ein sogenannter Stent, soll das Gefäß nach dem Aufdehnen stabilisieren und dauerhaft offen halten. Durch den Katheter schiebt der Arzt den Stent zum Herzen und platziert ihn an der zuvor aufgedehnten Stelle.
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Professor Burghard Schumacher setzt den Stent ein

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Trotz schnellem und professionellem Handeln der Ärzte: Etwa jeder zehnte Patient, der hier eingeliefert wird, überlebt den Herzinfarkt nicht.

Leben oder Tod - zu einem großen Teil haben es die Patienten selbst in der Hand. Viele nehmen die Symptome nicht ernst oder scheuen sich, den Notarzt zu rufen. 
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Professor Burghard Schumacher

Chefarzt der Inneren Medizin II im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern

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Für die optimale Behandlung eines Patienten mit akutem Herzinfarkt müssen viele Rädchen ineinander greifen: ein geschultes Rettungsteam, das den Infarkt sofort erkennt, Ärzte, die im Katheter-Labor auf den Notfall vorbereitet sind - und der Patient selbst, der schon bei ersten Anzeichen eines Herzinfarkts den Notarzt ruft.  

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